Finanzkrise in Walhall
24. Mai 2013Diesen Beitrag weiterlesen »
Das drohende Ende der europäischen Kleinbauern
24. Mai 2013Bei Landgrabbing denkt man eigentlich an Afrika, vielleicht auch an Südamerika. Eine Studie zeigt jedoch, dass es auch in Europa zu zweifelhaften Landaneignungen kommt. Die Autoren haben die Besitzverhältnisse europäischen Bodens untersucht. Dabei stellen sie eine zunehmende Konzentration fest – auch in Deutschland –, die u.a. auf eine falsche EU-Agrarpolitik sowie die Privatisierung ehemaligen Staatsbesitzes zurückgeht. Zudem erwerben internationale Investoren zunehmend europäisches Land. (Quelle: Telepolis)
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39170/1.html
«Kriegstreiber»: Proteste gegen Deutsche Bank
24. Mai 2013Zu Beginn der Hauptversammlung der Deutschen Bank am Donnerstag in Frankfurt haben Kritiker dem Konzern vorgeworfen, zu den „Krisenprofiteuren“ zu gehören. Auch wurde während der Aktion bei der Rede von Vorstandschef Anshu Jain „Kriegstreiber“ gerufen. Dies spielt auf Geschäfte der Bank mit Rüstungsfirmen an. Die Protestierenden wurden von Sicherheitskräften aus dem Saal getragen. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/822244.aktion-gegen-kriegstreiber-proteste-gegen-deutsche-bank.html
Zum Tod von Georges Moustaki
24. Mai 2013
Seine Lieder wirkten immer ein wenig mediterraner als die seiner Pariser Kollegen: Georges Moustaki kam als Fremder und wurde einer der großen französischen Chansonniers.
http://www.zeit.de/kultur/musik/2013-05/nachruf-george-moustaki
Georges Moustaki: Le Métèque
24. Mai 2013“Mit meiner Fresse eines Kanaken, eines umherirrenden Juden und griechischen Schafhirten …” Ein radikales, etwas selbstironisches und zutiefest poetisches Selbstporträt, das (fast) jedes Körperteil des Künstlers miteinbezieht. Dies ist alles andere als ein perfektes Video (Lautsprecher laut aufdrehen!), aber eines der schönsten Chansons Georges Moustakis, das seine Ausstrahlung gut rüberbringt. Moustaki stammt aus jüdisch-griechischer Familie und kam durch das Vorbild Georges Brassens zum Chanson. Er lernte Edith Piaf kennen und schrieb für sie das berühmte Lied “Milord”. “Ma liberté” gehörte zu seinen bekanntesten eigenen Chansons. Noch bis 2011 trat Moustaki noch regelmäßig öffentlich auf, letzter Abkömmling der großen alten Epoche des französischen Chansons. Gestern (23. Mai) verstarbt der Künstler. Er folgt damit Georg Kreisler, Franz Josef Degenhardt und Ludwig Hirsch, die alle drei im November 2011 gegangen sind. Traurig, dass es in letzter Zeit oft die Besten getroffen hat. Traurig auch, wenn es – wie bei Moustaki – in der schönsten Jahreszeit geschieht. “Es gibt niemals genügend Leben”, schrieb Moustaki in einem Text für den italienishen Künstler Pippo Pollina (“Leo”). Und in “Le Métèque” singt er, seine Seele habe nicht die geringste Chance, dem Fegefeuer zu entgehen. Bei einem Menschen, der so vielen so viel bedeutet hat, sind wir da optimistischer. Geh in Frieden, Georges!

Der tückische Begriff «Chancengerechtigkeit»
23. Mai 2013Diesen Beitrag weiterlesen »
Der weltweite deutsche Luftkrieg soll möglich werden
23. Mai 2013Der angebliche Ausstieg der Bundeswehr aus dem Drohnenprojekt der Beobachtungsdrohne „Euro Hawk“ wird von Kriegsminister de Maiziére wie ein Akt der Vernunft, der Einsicht und Sparsamkeit dargestellt. Einblick in das Projekt hat jedoch nicht einmal der Bundesrechnungshof, dem jahrelang wie auch dem Parlament die Auskunft verweigert wurde. Näheres weiß nur das Bundesluftfahrtamt, das offenbar Schwierigkeiten machte – wegen der Sicherheit des Luftraums. (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19077
Sahra Wagenknecht über die Finanztransaktionssteuer
23. Mai 2013
In den letzten 40 Jahren haben Finanztransaktionen dramatisch zugenommen. Dies betrifft den Handel mit Aktien, Anleihen und Devisen, vor allem aber den Handel mit abgeleiteten Finanzprodukten (Derivaten), mit denen auf die Änderung von Zinsen, Kursen und Preisen spekuliert werden kann. Die Entstehung eines global vernetzten Finanzmarktes, die Beschleunigung des Handels und die Entwicklung zunehmend gefährlicher Finanzprodukte haben die Weltwirtschaft immer instabiler und krisenanfälliger gemacht. Rohstoffpreise, Aktien- oder Wechselkurse werden immer weniger durch reale Verhältnisse und immer stärker durch spekulative Erwartungen bestimmt. Ergebnis sind heftige Preisschwankungen, Spekulationsblasen und anschließende Crashs, oft mit fatalen Folgen für die reale Wirtschaft und die Lebensverhältnisse von Millionen Menschen. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=17252
Vom Hoffnungsträger zum kleineren Übel
23. Mai 2013150 Jahre Sozialdemokratie: Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Aber der Mut zur Veränderung ist ihr unterwegs verloren gegangen. (Gregor Gysi, Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/bau-auf-bau-ab
Die Bandbreite: Die Mafia
23. Mai 2013Das Video, das visuell durch uncharmante Politiker-Karikaturen glänzt versucht auf die versteckte Macht der sog. Atlantik-Brücke hinzuweisen, einer gar nicht so geheimen Geheimgesellschaft, in der auch viele deutsche Politiker Mitglied sind. Daneben wird nach Hintergründen für die Morde an Barschel und Herrhausen sowie den Rücktritt von Wulff gesucht. Derartige Behauptungen werden nicht nur von der “Bandbreite” erhoben, es gibt sie schon länger, auch in Buchform. Nicht jede Verschwörungstheorie ist wahr, allerdings ist die Stigmatisierung des Begriffs “Verschwörungstheorie” natürlich auch eine PR-Strategie, um Menschen, die auf die Macht hinter den Kulissen hinweisen, einzuschüchtern und lächerlich zu machen.


